Minimale Systemanforderungen

  • CPU: Intel Core2Duo 1,8 GHz
  • RAM: 2 GB
  • DirectX: DirectX 9.0c
  • Grafikkarte: GeForce 605 512 MB
  • Festplatte: 7,5 GB
  • Internet: DSL

Klasse Free2Play Co-Op Shooter!

Direkt zum Spiel

Warframe ist ein neuer Free2Play Co-Op Shooter. Es befindet sich zwar noch in der Open Beta aber wie bei den meisten Free2Play Titeln sind die Spiele doch schon recht fertig und bedürfen nur noch einiger Bugfixes und zeigen schon das mögliche Potenzial eines Spiels. Daher soll mein Review euch zeigen, wie Warframe sich spielt, ob es Spaß macht und ob ein Download eure Zeit und den Festplatzenplatz wert ist! 

Die Story von Warframe

Das auffälligste an Warframe sind die gleichnamigen Anzüge, die ihr als Spieler tragt. Sie erinnern sehr stark an Grey Fox oder Raiden aus der Metal Gear Solid Reihe, welche auch eine Art Cyborg Ninja Exoskelette getragen haben.Denn in Warframe seid ihr ein Tenno, Meisterkrieger mit Klingen und allen möglichen Schußwaffen. Bereits bei einem alten Krieg waren die Tenno entscheidend mitwirkend und nun werden sie nochmals benötigt. Denn die Grinner greifen das Solarsystem an mit einer sehr großen Armee. Ein Aufschrei geht durch das Universum, welcher nach der Hilfe der Teeno bittet und ihr werdet als Spieler berufen.

Warframe

Die Story wird immer weitergeführt, ist aber nicht wirklich weltbewegend. Ich finde sie ist aber ok, denn in Online Shootern steht die Story selten im Vordergrund, sondern andere Gesichtspunkte. Sie wird teilweise in kleinen Zwischensequenzen erzählt und meisten bekommt ihr einfach vor jeder Mission noch einen kleinen Text von einem der Generäle der Grinner.

Gameplay

Warframe ist eine Mischung aus Co-Op Online Shooter und MMO. Gespielt wird aus der dritten Perspektive mit Maus und Tastatur oder wahlweise mit einem Controller. Kern des Spiels sind verschiedene Missionen, die ihr auf allen Planeten unseres Sonnensystems unternehmt. Jeder Planet bietet dabei bis zu 10 Missionen an, welche dann in einem Squad von bis zu 4 Warframes bestritten werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Missionen alleine anzugehen, das ist mir mal aus Versehen passiert und ich kann Low-Level Warframes nur davon abraten, denn sie sind Knallhart im Alleingang! Wer aber eine Herausforderung sucht, der sollte sich die Missionen mal alleine anschauen.

Die Missionen in Warframe sind dabei unterschiedlich: Auslöschung, Zerstörung, Eskorte, Rettung, Spionage, Verteidigung, Beschaffung eines Objekts oder Sabotage. Alle Missionen sind recht spannend und abwechslungsreich gestaltet und besonders die Verteidgungs-Missionen haben es in sich. Bei denen müsst ihr in Warframe 15 Wellen von verschiedenen Angreifern besiegen. Schafft ihr das habt ihr aber noch die Wahl die Mission abzuschließen oder noch weitere 15 Wellen anzugehen, um so die Belohnungen zu verbessern. Dabei müsst ihr aber mit der Munition und dem Leben weitermachen, die ihr zum Zeitpunkt der letzten Welle hattet. Als einzigen Kritikpunkt bei den Missionen könnte man das schlauchartige und lineare Missionsdesign nennen, denn Warframe bietet keine Open World Maps an. Aber würde auch nicht wirklich zum Spielprinzip passen und daher muss ich sagen, dass ich damit leben kann.

Warframe klingt insgesamt nicht nur abwechslungsreich, das ist es auch. Und dabei sind die Missionen nicht einmal der wirkliche Kernpunkt von Warframe, denn ist nicht nur ein Free2Play Shooter sondern zeitgleich ein MMO. Und um dem MMO-Part gerecht zu werden, dafür gibt es die Anzüge die ihr tragt, die sogenannten Warframes. Insgesamt gibt es viele unterschiedliche Arten von Warframes. Einige sind mehr auf Schaden ausgerichtet, andere wiederum auf Stealth und Vergiftung oder auf das Heilen und Unterstützen des eigenen Squads. Ihr könnt im Shop oder durch das Schmieden, worauf ich später eingehe, euch alle Arten von Warframes, Waffen und Schwertern kaufen bzw. schmieden und durch den Einsatz dieser auch leveln, wie bei MMOs üblich. Dabei fangt ihr mit einem neuen Gegenstand immer bei Level 0 und umso höher der Gegenstand im Level wird, umso bessere und stärkere Modifikationen könnt ihr einbauen. Somit ergeben sich wirklich sehr viele Arten seinen eigenen Warframe auszustatten und der bevorzugten Spielweise anzupassen.

warframe preview 02

Dafür solltet ihr euch aber einiges an Zeit vornehmen, denn während die ersten paar Levels sehr schnell erreicht sind, so dauert es natürlich einige Zeit bis ihr wirklich zum High-Level Bereich kommt. Und das ist auch nötig, denn die ersten Missionen lassen sich noch mit einer Hand in der Hosentasche abwickeln, danach wird Teamplay und Strategisches Teamvorgehen wirklich wichtig, um nicht schneller auf dem Boden zu liegen als einem lieb ist. Warframe ist aber auch dort sehr fair und bietet euch eine begrenzte Anzahl an Wiederbelebungen, die euren Warframe direkt an Ort und Stelle auferstehen lassen. Am Ende noch ein wenig was zu der Schmiede in Warframe. Dort könnt ihr mit den während der Missionen gesammelten Materialien euch neue Warframes oder Waffen bauen. Dafür benötigt ihr dann nur eine Blaupause, welche ihr im Shop für die Währung kaufen könnt die ihr auch während der Mission verdient. Das bringt noch einen weiteren MMO-Aspekt in Warframe, nämlich das Craften und Handwerken. Ich finde es ist eine gelungene Ergänzung zum Gameplay auch wenn man wirklich sehr lange farmen muss, bis man sich gute Gegenstände selber schmieden kann.

Im Großen und Ganzen kann Warframe aber auch im Gameplay vollkommen überzeugen und dürfte nicht nur Shooter-Fans viel Spaß machen. 

Technik in Warframe

Warframe ist technische auf dem neuesten Stand. Die Grafik sieht klasse aus, die Levels sind zum Teil sehr detailliert und besonders die Warframes selbst wirken unglaublich echt. Auch die Performance des Spiels ist sehr gut, es gibt keine nennenswerten Lags, die Steuerung ist intuitiv und sehr direkt. Kleinere Kritikpunkte finden sich lediglich in Hinsicht auf die Gegner. Diese sehen in den ersten 10 Levels sich leider alle sehr ähnlich und wegen des teilweise auch ähnlich aufgebauten Levels, hat man öfters das Gefühl genau die gleiche Mission in Warframe schon gespielt zu haben. Der zweite Kritikpunkt ist die Gegner-KI. Meistens regiert sie sehr gut, die Gegner rufen Verstärkung, gehen in Deckung und greifen nicht direkt sondern über die Flanken an. Aber ich musste oft erleben, dass die Gegner komplette Aussetzer hatten und mich direkt ohne jegliche Chance von vorne angegriffen haben oder einfach orientierungslos umher irrten. Und das obwohl ich sie direkt angeschossen habe. Letztendlich sind es aber wirklich nur Kleinigkeiten, Warframe befindet sich immer noch in der Open Beta und ich denke solche Fehler werden bis zum offiziellen Release behoben sein. Daher hat mich Warframe auch in technischer Hinsicht komplett überzeugt. 

Free2Play Einschränkungen

Waframe ist ja ein Free2Play Co-Op MMO Shooter, was für ein Wort… Und irgendwie muss es sich ja finanzieren und besitzt daher einen InGame Shop, wo Spieler für echtes Geld verschiedene Sachen kaufen können. Der Erfolg oder Misserfolg von Free2Play Games hängt zwangsläufig damit zusammen, ob diese Shops wirklich nur genutzt werden von den Spielern die bereit sind Geld in ein Spiel zu investieren oder ob alle Spieler mehr oder weniger dazu gezwungen werden den Shop zu nutzen, um das Spiel komplett genießen zu können oder eine echte Chance gegen andere Spieler zu haben.

Vorweg sei gesagt: Warframe ist einer der fairsten Free2Play Games bis dato. Der Hauptgrund liegt aber bereits am Spielprinzip, denn ihr kämpft nicht gegen sondern mit den anderen Spielern. Das bedeutet, dass wenn andere Geld in Warframe investieren, ihr nur Vorteile daraus zieht, da sie euren Squad einfach stärker machen. Aber welche Vorteile kann man sich überhaupt in Warframe „erkaufen“? Eigentlich nur Zeit, wie meistens in den guten Shop Lösungen von Free2Play Games. Mit Geld könnt ihr euch alle möglichen Warframes, Waffen, Upgrades und Schwerter direkt kaufen. Gebt ihr kein Geld aus, so müsst ihr die Materialien in den Missionen sammeln, die Blauphasen für eure gewonnene Währung im Shop kaufen und diese Gegenstände dann in der Schmiede bauen. Das kann zwar sehr langwierig sein aber letztendlich könnt ihr Warframe genießen ohne einen Cent auszugeben, ihr müsst nur Zeit investieren und Geduld. Das Free2Play Modell von Warframe gefällt mir persönlich sehr gut und ich denke dieser Punkt wir maßgeblich zum Erfolg des Spiels beitragen.

warframe logo

Fazit

Hmmm, Ninja ähnliche, tödliche Assassinen, Action, wildes rumgeballer und MMO-Züge. Warframe bietet all das, und das für Lau. Das Gameplay ist Klasse, auch wenn die KI und die Levels noch einige Schwächen zeigen. Das Free2Play Model von Warframe ist einfach nur Fair. Schaut euch das Spiel auf jeden Fall an, wenn ihr auf Shooter und Co-Op Shooter steht. Und auch wenn es sonst nicht euer Genre ist, meins ist es auch nicht und trotzdem gefällt mir Warframe bislang sehr gut, ein Blick lohnt sich!

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